Internationales Treffen an der THWS: Forschende diskutieren über Modellierung von Isolierwerkstoffen der Hochspannungstechnik
Im Rahmen des zweitägigen Symposiums „Modelling of Dielectrics“ am Institut für Energie- und Hochspannungstechnik (IEHT) der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) haben sich Fachleute aus Industrie und Wissenschaft getroffen, um über die theoretischen Beschreibungen von Leitfähigkeitsphänomenen in festen und flüssigen elektrischen Isoliermaterialien zu diskutieren.
An dem Symposium nahmen Expertinnen und Experten der Fachrichtungen Elektrotechnik, Physik, Mathematik und Materialwissenschaft aus Deutschland, Tschechien, Österreich und Frankreich teil. Das interdisziplinäre Treffen bot Gelegenheit zum Austausch zwischen Theorie und Praxis. Durch die intensiven Diskussionen und Workshops konnten neue Impulse für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Isolierstoffforschung gesetzt werden. Das Verständnis des Verhaltens von Isolierstoffen unter den hohen elektrischen Feldstärken ist beispielsweise für die Auslegung von Komponenten der Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ), wie Transformatoren, Leistungselektronik oder Hochspannungskabel, relevant.
„Die Veranstaltung förderte nicht nur den wissenschaftlichen Dialog, sondern legte auch den Grundstein für zukünftige Kollaborationen und Projekte, um die Forschung an Isoliermaterialien weiter voranzutreiben“, lautet das Fazit der Organisatorin, Prof. Dr. Maja Kobus vom IEHT.
Eine Weinprobe mit regionalen Weinen und fränkischer Brotzeit im Hochspannungslabor am Abend des ersten Tages rundete das Symposium ab und regte auch den Appetit auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr an.
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